Englische Woche – Mittwoch gegen Hoffenheim

Klar, ich schau gerne Fußball. Auch gerne mehrfach in der Woche. Aber ein Auswärtsspiel an einem Mittwoch um 17:30 Uhr ist schon hart. Wieder einmal steht das Fernsehevent Fußball vor den Interessen derer, die sich für einen Fußballverein mit voller Hingabe begeistern können.

Herzlichen Dank an die Macher des konsumorientierten Fußballs!

Passend dazu geth es am Mittwoch zu dem deutschen Fußballverein, der wohl neben Bayern München und den Dortmunder Borussen am meisten polarisiert.
Die TSG Hoffenheim – dieses künstliche 1899 verwende ich nicht im Vereinsnamen – ist gespickt mit Spielern, die sicherlich nur in der zweiten Liga spielen, weil sie in der ersten Liga keine Verträge erhalten haben. Ist schon klar.

Fakt ist, dass am Mittwoch der Kontrast kaum größer sein könnte. Die TSG mit dem Möchtegern-Fußball-Manager-Gott Dietmar an der Spitze gegen die fast bankrotte TuS aus Koblenz, die in den letzten Tagen so viel Zuspruch aus Fußballdeutschland erhalten hat.
Die Ausgangsposition für die TuS ist klar. Mit einem Punkt in Hoffenheim und einem darauffolgenden Sieg daheim gegen Erzgebirge Aue könnte der Klassenerhalt zum zweiten Mal sportlich geschafft werden.
Gut für die TuS ist die Sperre von Carlos Eduardo, dem Spielmacher der TSG, der sich im Spiel gegen Köln eine Unsportlichkeit erlaubt hatte.
Der TuS wird allerdings auch ein Leistungsträger der Rückrunde fehlen. Njazi Kuqi, der nach seiner gelb-roten Karte gegen Paderborn theoretisch wieder spielberechtigt wäre, verletzte sich bereits im Kurztrainingslager vor dem Spiel gegen Wehen am Knie und fällt wohl leider bis zum Saisonende aus. Da kann man nur hoffen, dass Noureddine Daham seine Form vom Sonntag halten kann und der Hoffenheimer Abwehr im Zusammenspiel mit Ardian Djokaj arge Probleme bereitet.

Es gibt wohl noch freie Plätze im Bus der TuS Schängel. Kurzentschlossene können aber auch noch per auto nach Hoffenheim fahren, Karten werden wohl noch genügend vor Ort erhältlich sein.

Beim letzten Auftritt in Hoffenheim gab es den beinahe schon legendären 2:1 Sieg mit Maric’s verschossenem Elfmeter kurz vor Spielende … und Wahnsinnseuphorie im Gästeblock des Dietmar Hopp Stadions … gerne würde ich das noch einmal so erleben!

Auf geht’s nach Hoffenheim …

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Kommentare

[...] war “ganz” Koblenz fest der Meinung, dass wir die Klasse halten. Selbst eine Niederlage gegen Hoffenheim, die man ja durchaus einplanen konnte, hätte daram nichts geändert … [...]

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