Koblenz erzielt im Einspruchsverfahren Kompromiss

Ich rudere hier hin und her.

Zunächst war alles super, dann kam der Crash mit anschließendem Weltuntergang. Danach stand man wieder auf war wieder oben auf, um dann wieder zu Boden zu gehen, um dann letztlich seit gestern sportlich so gut wie gerettet zu sein.

Was eine Chronik!

Nachdem die Beschwerde der TuS gegen das Urteil von DFL-Geschäftsführung abgewiesen wurde in der nächsthöheren Instanz am gestrigen Donnerstag über den Einspruch bzw. den Strafbestand sowie die daraus resultierende Strafe diskutiert.

Die Nachricht wurde sehnlichst erwartet und als sie dann kam wusste man nicht, ob man sich freuen oder sich die Hände vor das Gesicht schlagen sollte.

Der Ligavorstand hat sich im Rahmen des Beschwerdeverfahrens in der Lizenzangelegenheit TuS Koblenz auf einen Vergleich mit dem Club geeinigt. Demnach werden TuS Koblenz wegen Verstößen des damaligen Geschäftsführers gegen die Lizenzordnung sechs Punkte zum Ende der laufenden und drei Punkte zu Beginn der kommenden Spielzeit abgezogen.
Die Geldstrafe in Höhe von 200.000 Euro bleibt bestehen. Der Club verzichtet unwiderruflich auf die Einschaltung des ständigen Schiedsgerichts der Lizenzvereine und Kapitalgesellschaften.

Quelle: TuS Koblenz

Sportlich gesehen mag das Ganze nun positiv für die TuS wirken, da man so anstatt 35 Punkten wieder 37 Punkte auf dem Konto hat und plötzlich wieder auf Tabellenplatz 12 rangiert.
Zusätzlich zu diesen sechs Punkten in der laufenden Saison startet die TuS, sofern sie den Klassenerhalt in Liga 2 erreicht mit -3 Punkten in die nächste Saison. Für die TuS kritisch ist die Hohe Geldstrafe von 200.000 Euro, die weiterhin Bestand hat.

Aufgrund der Tatsache, dass die TuS GmbH bzw. der Aufsichtsrat unter Leitung von Walterpeter Twer diesen Kompromiss ohne wenn und aber akzeptieren muss man annehmen, dass der Ligavorstand oder die DFL durchaus auch andere Optionen als Bestrafung für die TuS hätten aussprechen können.

Man kann nur hoffen, dass die Vergangenheit im Bezug auf Altlasten und Ungereimtheiten endlich hinter uns gelassen werden kann. Ich kann mir nicht vorstellen, dass der Verein TuS Koblenz einen erneuten Crash dieser Größenordnung stemmen könnte.

Reaktionen auf den Kompromiss kann man im Forum nachlesen.

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Kommentare

[...] Die zweite Bundesliga ist für den FSV aber keineswegs Neuland. So steht der Verein in der ewigen Zweitligatabelle mit bislang acht gespielten Zweitligasaisons immerhin auf Platz 40 (die TuS rangiert auf Platz 96, inklusive der sechs Punkte Abzug). [...]

[...] Aufgrund der Lizenzauflagen der DFL in Zusammenhang mit der Bestrafung am Ende der letzten Saison [...]

[...] Nicht nur dass unter Anderem der Transfer von Marko Lomic der TuS Koblenz letztlich eine empfindliche Strafe bescherte, Marko Lomic ist desweiteren bereits in der Sommerpause bei Trainer Uwe Rapolder in [...]

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