Interview mit Mario Blinn vom Förderverein
Ich habe ab und an bereits über den TuS Jugendförderverein und seine Aktionen berichtet, so dass der Verein als Solches den Lesern dieses Blogs durchaus nicht unbekannt sein dürfte.
In der jungen Vergangenheit ist die Nachwuchsarbeit der TuS Koblenz immer besser und vor allem erfolgreicher geworden. Dies ist nicht erst durch die neuen Lizenzauflagen der DFL, die zu einer verstärkten Förderung von Spielern aus dem eigenen Nachwuchs verpflichtet, zu einer elementaren Aufgabe im Verein geworden. Der Förderverein hat es sich zur Aufgabe gemacht diese Jugendarbeit beim “TuS Koblenz 1911 e.V.” zu unterstützen.
Ich habe mich aus diesem Grund mit Mario Blinn, einem der Vereinsgründer und Vorstandsmitglieder, unterhalten, um etwas mehr über die Arbeit und Ziele des Fördervereins und natürlich auch über Möglichkeiten der Mithilfe und Unterstützung zu erfahren.
Hallo Herr Blinn, erzählen Sie uns bitte, wie Sie überhaupt dazu
kamen einen Förderverein für die Jugend der TuS Koblenz ins Leben zu
rufen?
Die Idee entstand aus der Motivation heraus, die Bedingungen für unsere Jugendspieler verbessern zu wollen. Wir, die Gründungsmitglieder Rolf Schmitz, Dirk Laux, Jo Benner, Michael Herrmann und Dieter Pretzer, waren der festen Überzeugung, kleinere und Kleinstsponsoren, die etwas für ihre TuS tun wollten, mit ins Boot zu bekommen und so nach und nach benötigte Dinge anzuschaffen. Wir alle sind der festen Überzeugung, dass die Zukunft der TuS eng mit der Entwicklung unserer Jugendarbeit verknüpft ist.
Inzwischen ist aus der reinen Mittelbeschaffung viel mehr entstanden; organisatorische Unterstützung wurde nach und nach ein genau so wichtiges Ziel!
Der Verein ist nun knapp ein Jahr alt. Was haben Sie in dieser
Zeit für die Jugend erreicht?
Unser größtes Projekt, gemessen am finanziellen Einsatz, war sicherlich die Bezuschussung einheitlicher Trainingsanzüge für alle Jugendmannschaften, die spektakulärste Aktion die Bereitstellung eines Materialcontainers am Oberwerth. Wir haben darüber hinaus einige individuelle Förderungen durchgeführt und kleinere Projekte wie z.B. die Anschaffung einer Software für die Trainingsplanung. Aber auch der Talenttag sowie die Ausrichtung von Jugendturnieren wurde finanziell und tatkräftig unterstützt. Quasi “nebenbei” haben wir auch noch einen Trikotsponsor für die U23 gewinnen können. Derzeit können wir neben unseren Sponsoren auf 114 Mitglieder zählen, die durch Ihren Beitrag unsere Arbeit unterstützen.
Welche Projekte stehen aktuell ganz oben auf der Aufgabenliste
und wie kann bei ihrer Umsetzung geholfen werden?
Was uns derzeit sehr bewegt ist die angespannte Situation hinsichtlich freier Trainingsplätze sowie die Umkleidesituation am Oberwerth. Unser Traum wäre natürlich die Gewinnung eines eigenen Trainingsplatzes – sollte also irgendjemand einen ungenutzten Acker in Koblenz oder sehr naher Umgebung besitzen, würde wir den gerne als Trainingsplatz ausbauen. :-)
Wir freuen uns auch über Menschen, die tatkräftig und kontinuierlich helfen wollen, so z.B. suchen wir ehrenamtliche Unterstützer, die z.B. regelmäßig beim Platzabkreiden helfen möchten.
Ein Traum ist auch die Beschaffung eines 9-Sitzers, um für Auswärtsfahrten flexibler zu sein.
Es gibt also viel zu tun, wofür wir sowohl Geld als auch helfende Hände benötigen.
Sie sprechen die Fördermitgliedschaft an. Was genau kann man
sich darunter vorstellen?
Wie in jedem Verein gibt es aktive wie auch inaktive Mitglieder, also die reinen Zahler und die Helfer; wir brauchen von beiden reichlich, denn die Ideen und der Bedarf an Materialien wird nicht geringer.
Wer uns also unterstützen möchte kann sich unster www.tusfoerderverein.de näher über uns und unsere Projekte informieren und findet dort auch einen Mitgliedsantrag. Wir werden auch innerhalb der Saison immer wieder mit verschiedenen Aktionen auf unseren Verein hinweisen und vor Ort die Möglichkeit des Beitritts geben. Formulare erhält man natürlich auch über die Jugendgeschäftsstelle in der Seniorenresidenz Moseltal, Moselweißer Straße 123.
Betonen möchte ich nochmals, dass uns auch inaktive Mitglieder sehr willkommen sind, denn nur durch Beiträge und Spenden können wir unsere Projekte auch finanzieren. Ansprechen möchte ich auch kleinere Unternehmen, denen für eine Werbung bei der ersten Mannschaft die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit fehlt: Auch eine Werbung auf einem Trainingsanzug einer Jugendmannschaft verfehlt ihr Ziel nicht und ist nicht wirklich teuer!
Da wir alle ehrenamtlich arbeiten und auch keine Aufwandsentschädigungen erhalten möchten, gehen die Spenden und Beiträge zu 100 % direkt in die Jugendarbeit!
Seit Kurzem verkaufen Sie einen Jugendförderer-Aufkleber.
Erzählen Sie uns, was es damit auch sich hat.
Wir wollen möglichst Viele erreichen. Wenn sich jemand eine Mitgliedschaft nicht leisten kann oder will, so hat er mit dem Erwerb dieses Aufklebers die Möglichkeit, mit einem kleinen Beitrag von 5 € die Jugend zu unterstützen und dies auch nach außen zu dokumentieren. Unser Ziel für diese Saison sind 1.000 verkaufte Aufkleber! So werden wir statt der Sammlungen auf den Tribünen die Aufkleber an den Spieltagen durch unsere Jugendspieler im Stadion verkaufen lassen und noch weitere “Vertriebspartner” suchen.
Denn jeder verkaufte Aufkleber macht auch den Förderverein bekannter.
Ich danke Ihnen für das Gespräch und wünsche Ihnen weiterhin
viel Erfolg bei Ihrer Vereinsarbeit.
Vielen Dank, dass wir hier unsere Arbeit vorstellen durften! Nicht unerwähnt lassen möchte ich die tolle und wachsende Unterstützung aus der Fanszene! Es zeigt uns, dass der Gedanke der Jugendarbeit breite Akzeptanz findet!
… und immer mal wieder unsere Homepage unter www.tusfoerderverein.de vorbeischauen! :-)
Weitere Informationen:
- offizielle Homepage des TuS Jugendfördervereins
- Informationen zur Aufkleber-Aktion des Fördervereins
- Informationsthema zum Förderverein im Forum zur TuS Jugend
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Kommentare
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[...] Mario Blinn vom Jugendförderverein steht die TuS kurz vor dem Abschluss eines Sponsorenvertrags für die Brust des Trikots der zweiten [...]
[...] Dank für die Bilder geht an Mario Blinn. Die Originalbilder findet man auch auf der Internetseite der Seniorenresidenz Moseltal. Da darf [...]



[...] Dank gilt dem TuS Jugendförderverein, mit dem ich das erste Interview führen und veröffentlichen durfte! Diese Seite als Lesezeichen abspeichern: Durch Klick auf [...]