Koblenz wieder 5 Punkte in Rückstand

Nach der 1:4-Niederlage der TuS Koblenz in Duisburg und dem gleichzeitigen Sieg der Frankfurter daheim gegen Union Berlin sind es für die TuS Koblenz nun wieder fünf Punkte bis zum Relegationsplatz, der den direkten Abstieg in die dritte Liga zumindest noch abwendbar machen würde.

Und dabei begann der Tag doch eigentlich ganz gut. Wieder einmal freitags mit dem Zug in Richtung Ruhrpott gefahren, kam man völlig ereignislos am Duisburger Hauptbahnhof und wenig später auch an der, dem Stadion nahegelegenen Station in Duisburg-Schlenk an. Von dort machte sich ein durchaus ansehnlicher Haufen von TuS-Fans geschlossen auf in Richtung Wedau-Stadion. Dort angekommen hatte man noch einige Zeit Dummfug zu labern, bis das Spiel dann endlich anfangen sollte. Vom Spiel selbst kann ich nicht wirklich etwas berichten, da ich während dem Spiel anderes zu tun habe, als mir jeden Fehlpass der TuS anzuschauen. Ich kann nur sagen, dass ich jedes Mal, wenn ich denn mal genauer hinschaute, die Duisburger vor dem Tor der Koblenzer sah. Eine grausige Hälfte ohne viel Einsatz und mit zwei Ohrfeigen durch den Trainer bereits vor dem Halbzeitpfiff. Bogenlampen-Krontiris und der Herr Geissler waren Petrik Sander zu schwach, so dass er sie bereits in der ersten Hälfte durch Müller bzw. Hudec ersetzte. Wirklich was gebracht hat das nicht.
Dass es zur Pause nur 0:1 aus Sicht der TuS stand war glücklich. Die zweite Hälfte sollte dann aber noch die Packung bringen, die man in der ersten Hälfte befürchten konnte. Nach dem 0:2 konnte Matej Mavric seinen Einsatz zwar noch mit dem 1:2-Anschlusstreffer bestätigen und die TuS war in den Folgeminuten auch am Drücker, aber letztlich setzte Duisburg die entscheidenen Vorstöße, die dann letztlich zum Endstand von 1:4 führten.

Wer mehr über das Desaster aus Duisburg lesen will, der darf sich gerne in der Presse verlieren oder die Spielberichte auf den altbekannten Seiten durchlesen.

Mehr kann und will ich zum Spiel nicht sagen.

Die Stimmung im Block war allerdings durchaus ansehnlich und man wurde ja nach dem Rückschlag zum 0:2 auch für die Unterstützung, die man trotz des erneuten Gegentores lieferte prompt mit dem Anschlusstreffer belohnt. Letztlich konnten die TuS-Fans aber nicht den Funken auf den Platz springen lassen.
Was leider immer wieder auffällt ist, dass viele Leute sich nicht mal in die Nähe der “Aktiven” (der Ausdruck ist ja bekanntlich mit Vorsicht zu genießen :-)) stellen, sondern lieber möglichst weit weg. Finde ich schade, da man so die Chance verpasst auch optisch etwas kompakter darzustehen. Das würde sicherlich mehr Positives in Sachen “wir sind der 12.Mann” bringen, als das wie es jetzt ist. Ich finde es schade und irgendwie auch nicht nachvollziehbar. Man muss ja nicht 90 Minuten mitsingen und man muss sich auch nicht genau da hinstellen, wo man durch Fahnen eventuell in der Sicht behindert wird. Aber man kann sich doch zumindest in die Nähe derer stellen, die versuchen die Stimmung so aufrecht zu erhalten, dass die Mannschaft optimal unterstützt wird. Kleiner Tipp am Rande .. so vermeidet man auch den immer wieder zu hörenden Kanon und umgeht das Problem des “ich kenn den Text nicht”, “ich hätte ja mitgesungen, aber nicht gehört, was gesungen wird”.

Ich fände es toll, wenn das beim Auswärtsspiel in Aachen besser klappen würde.

Die Rückfahrt mit dem “Sonderzug” (wäre schön gewesen, wenn es einen gegeben hätte!) ging dann über Düsseldorf-Flughafen und Köln wieder zurück in die Rhein-Mosel-Stadt. Letztlich alles sehr entspannt. Den Gang in die Stadt hab ich mir dann aber erspart. Die Lust war mir durch das Auftreten der TuS und das Gefühl, dass das eventuell schon der Abstieg war, dann doch vergangen.

Bilder aus Duisburg

Alles Weitere zum Spiel gegen Duisburg findet man natürlich wie immer im Schängelland-TuS-Forum.

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Kommentare

[...] der Niederlage der TuS Koblenz in Duisburg sind es nun nur noch sechs Spieltage, an denen die TuS irgendwie den Rückstand von fünf [...]

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