Patenschaften der Profis für Nachwuchsteams
Gerade eben habe ich es noch in der Zusammenfassung des Interviews von Wolfgang Loos bei TV Mittelrhein geschrieben und da ist die offizielle Mitteilung auf der TuS-Homepage auch schon.
Dort heißt es:
TuS-Profis übernehmen sportliche Patenschaft für Nachwuchsspieler
Jeder Nachwuchsmannschaft werden jeweils zwei Lizenzspieler als Vorbilder an die Seite gestellt. Im Jubiläumsjahr wird diese Patenschaft zum ersten Mal realisiert.
Ein Mal im Monat werden die Profis nach Absprache mit den Jugendtrainern eine Trainingseinheit ihrer Jugendmannschaft begleiten oder bei einem Meisterschaftsspiel dabei sein. Außerdem werden einzelne Profis an Jugendtrainertagungen teilnehmen.
Das ist ein interessantes Konzept, welches sich aber auch erstmal beweisen muss.
- Bringt es etwas, wenn Profis bei den Kleinen dabei sind?
- Und wenn, was bringt es dann?
- Wird das wirklich konsequent durchgezogen werden können?
- Sind die Spieler dazu vertraglich verpflichtet oder birgt es nicht auch die Gefahr von “Störern”, die da keine Lust drauf haben, es dann nicht mitmachen und somit die Einheit gefährden?
Das sind nur mal ein paar Fragen, die mir in den Kopf schießen. Vom Prinzip her denke ich aber, dass ein Vorbild generell etwas ist, was für die Entwicklung eines jungen Menschen sehr wichtig ist. Vielleicht sogar noch wichtiger für einen jungen Sportler.
Die Spieler der TuS sind wie folgt ausgelost, zugeteilt (wie auch immer) worden:
U7/U8: Marcus Steegmann, Patrick Schmidt
U9/U10: Oliver Laux, Thomas Gentner
U11: Eike Mund, André Hahn
U12: André Weis, Christian Pospischil
U13: Johannes Rahn, Thomas Klasen
U14: Lukas Nottbeck, Lars Bender
U15: Dennis Riemer, Tobias Bauer
U16: Ole Kittner, Stefan Haben
U17: Manuel Hornig, Michael Stahl
U19: Dennis Brinkmann, Jan Hawel
U23: Massimo Cannizzaro, Dieter Paucken
Ich bin da wirklich gespannt und auch optimistisch.
Wenn man bedenkt, was wir in den letzten Jahren für Gurkentruppen in Koblenz haben spielen sehen. Was für Abzockermentalitäten dort gelebt wurden bzw. was für Spielern es erlaubt wurde die Raute auf der Brust zu tragen .. dann ist es quasi schon ein Jackpot, dass wir ein gutes halbes Jahr nach dem Abstieg und dem Weggang von einigen, auf die diese Beschreibung zutrifft, eine Mannschaft haben, wo jeder mitzieht.
Natürlich weiß man das noch nicht, aber die Verantwortlichen hätten sich nicht so etwas ausgedacht, wenn die Gefahr bestehen würde, dass es grandios scheitert .. oder doch?
Das bisschen TuS-Zweifel wird immer bleiben, aber die Aktion ist auf jeden Fall ein weiterer sehr guter Schritt in ein Vereinsleben. Eben das, für das ich und viele andere schon seit Jahren arbeiten. Jeder auf seine Weise versteht sich.
Und auch wenn es primär an den grausigen Finanzen der TuS liegt. Es ist mir egal. Irgendwann muss einfach der Schnitt gemacht werden und das klappt in dieser Saison einfach super. Passend zum 100jährigen Jubiläum. Was könnte besser sein?
Weitere Informationen und Links
- Auch wenn der Jugendförderverein da jetzt nichts mit zu tun hat sei an dieser Stelle trotzdem auf ihn verwiesen!
- Diskutieren kannst du über diese Aktion im Forum
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[...] Kurz nach der Veröffentlichung dieses Artikels hat die TuS nähere Informationen zu den Patenschaften [...]