Die TuS Koblenz hat sich im Rheinlandpokal-Achtelfinale gegen den Stadtrivalen FC Germania Metternich durchsetzen können und ist ins Viertelfinale eingezogen.
Trotz der Tatsache, dass die TuS drei Klassen über der Germania spielt (Regionalliga, Bezirksliga) war es eine interessante und lange Zeit offene Partie, in der Metternich vor allem zu Beginn sehr gut mitspielte, sogar in Führung ging.

Letztlich bog die TuS das Spiel durch Tore von Michael Stahl vor der Pause, Jung-Hun Kim und Johannes Göderz.

Bilder vom Stadtderby zwischen Germania Metternich und der TuS Koblenz

Mehr Bilder vom Koblenzer Pokalderby gibt es im Bilderbuch der Saison 2011/2012.

Notizen

  • Die ersten 30 Minuten des Spiels habe ich nicht gesehen, da ich auf dem Jahnplatz bei der Partie der U23 gegen Bad Breisig war.
  • Das Stadion war gut besucht, wobei ich mir noch etwas mehr Zuschauer erwartet hätte. Immerhin waren wohl etwa doppelt so viele Zuschauer da, wie beim Bezirksligaduell zwischen der TuS U23 und der Germania vor zwei Jahren.

    Offiziell waren es gut 1600 Zuschauer.

  • Die Germania ging bereits nach wenigen Minuten durch einen Konter mit 1:0 in Führung, die TuS war noch nicht auf dieses Spiel eingestellt.
  • Kurz vor dem Pausenpfiff erzielte Michael Stahl nach Flanke von links per Kopf das 1:1, ein wichtiger Treffer zum besten Zeitpunkt.
  • Metternich hatte nach der Pause weniger Ballbesitz, aber die TuS war jetzt auch nicht wirklich der dominante Part des Spiels, so wie man es gerne gesehen hätte. Trotzdem erzielte die TuS das 2:1 durch den Koreaner Kim.
  • Das sollte es dann wohl gewesen sein. Aber Metternich steckte nicht auf und kam zu einer Doppelchance, die man nicht vergeben darf, wenn man weiterkommen will. Zwei Mal wurde der Ball aus kürzester Distanz nur ans Aluminium (Pfosten, Latte) befördert und es blieb beim 2:1.
  • Der eingewechselte Tino Lagator, der ja derzeit nur im Pokal spielberechtigt ist, bereitete dann letztlich das 3:1 von Johannes Göderz vor. Das war dann die Entscheidung.
  • Die Stimmung war mittelmäßig. Anfeuerungsrufe gab es so gut wie gar nicht, was ich jetzt durchaus schade fand. Warum man so ein Spiel so einfach “abschenkt” kann ich ehrlich gesagt nicht wirklich nachvollziehen, aber letztlich muss das ja auch jeder für sich selbst wissen.
  • Ein bisschen Rauch gab es auch noch, der aber jetzt nicht so den knallermäßigen Effekt hatte. Zumindest wurde er mit einem entsprechend schnell asugedachten Lied bedacht.

  • Ein Krampf, aber egal. Spiel gewonnen und jetzt geht es im Viertelfinale gegen Eintracht Trier. Da kann man dann wiedergutmachen, was man im letztjährigen Pokalfinale vergeigt hat!

Weitere Videos vom Spiel

Die Metternicher haben ein Video von diesem Tag gemacht und auch der Spielbericht von TV Mittelrhein ist online einsehbar.